FinanzierungDie Gesamtkosten der Fortbildung betragen 1950 Euro. Diese können bei Bedarf in Raten bezahlt werden. Bei Fragen zur Finanzierung, können Sie uns gerne eine Mail schreiben: info[at]maeander-akademie.de
Fortbildung
Umgang mit Polaritäten in der
pädagogisch-therapeutischen Beziehung
Was: 6-monatige Fortbildung in 6 Modulen a 2 Tagen Für wen: Erzieher:innen, Sozialarbeiter:innen, Therapeut:innen, Pädagog:innen und andere Menschen, die mit Jugendlichen in sozialen/ helfenden Berufen arbeitenWo:In Seminarräumen in Potsdam, das letzte Seminar findet in der TWG der Mäander Jugendhilfe stattMethodik: Inputs, Gruppenarbeit, Selbsterfahrung, Fallbesprechungen, Rollenspiele, Hausaufgaben, HandoutAnmeldung
Inhalt
BeziehungsgestaltungistderKernunsererpädagogisch-therapeutischenHaltung.Beziehungzukrisenhaften Jugendlichenundzumirselbst.WiegelingtaberBegegnungmitMenschen,derenVerletzungenundTraumata sichgenauhierzeigen:InderBeziehungzuAnderen?ImMittelpunktderFortbildungstehtdasVerständnisfür dieverschiedenenAnteileundBedürfnissederjungenMenschen,welcheaufdenerstenBlickoftnicht zueinanderzupassenscheinen,welchesichalsExtremeimVerhaltenzeigenundinunshelfendenPersonen starkeinnereReaktionenhervorrufenkönnen.WirwolleneineSensorikentwickeln,umzuerkennenwelcher Anteil in welcher Situation angesprochen werden sollte und wie das möglich ist.
Arbeitsweise
DieSeminarewerdensogestaltet,dassgemeinsamesdynamisches,dialogischesunderlebnisbasiertesLernen möglichwird.DieSeminarleitendenbegleitendieGruppestrukturiertdurchdieModuleundvermitteln FachwissendurchInputs.GleichzeitigwerdenvieleRäumegeschaffen,indenenInhaltegemeinsamerarbeitet undErkenntnissegemeinsamgefundenwerdenkönnen.VieleThemensindnichtnurreinkognitivverstehbar, daherwerdenMethodenderSelbsterfahrung,Übungen,Rollenspieleo.ä.genutztumdieLernfeldererlebbarzu machen.VomerstenModulanistderTransferindenArbeitsalltagderTeilnehmendenwichtig,daherwerden immer wieder Räume für die Reflektion der eignen Kontexte und gegeben.
Kernfragen
Was passiert in mir, wenn ich Krisen begleite? Wie kann ich trennen, was zu mir gehört und was nicht? Wie zeigen sich Persönlichkeitsstörungen in Beziehungen und wie kann ich damit umgehen? Wie zeigen sich Traumata und Hochsensibilität in Beziehungen und was braucht es für einen sicheren Beziehungsaufbau? Wie gehe ich in Beziehung und mit welchem Verhalten in meiner Arbeit verhindere ich gerade, dass ich in Beziehung komme? Wie kann ich überhaupt spüren, ob ich tatsächlich in Beziehung bin? Wie kann ich für Verhaltensweisen gleichzeitig Verständnis vermitteln und dennoch klar begrenzen? Wie kann ich anderen helfen in Beziehung zu sich zu kommen? Wie komme ich in Beziehung zu mir? Wie können Konflikte positiv für Entwicklungsschritte genutzt werden? Wie kann ich immer sensibler in meiner Wahrnehmung für Andere werden und mich gleichzeitig vor dem Ausbrennen schützen? Was ist das Potential in einem Menschen? Wie kann ich es wahrnehmen und fördern? Modul 1 :: 06.11.2026 + 07.11.2026Ich bin viele und doch bin ICH : Wie meine Vergangenheit meine Gegenwart beeinflusstWarum ein pädagogisches Teilemodel Sinn macht Was ist Schemapädagogik?Schemata und Anteile GrundbedürfnisseSchemata und Anteile in mirSchemata und Anteile in meinem:r schwierigsten Klienten:inFallbeispiele/Rollenspiele: eine:n schwierige:n Klienten:in mitbringenModul 2 :: 04.12.2026. + 05.12.2026Achtsamkeit für mich und den:die andere:n Wie ich die Fähigkeit entwickle bewusst Gefühle und Gedanken wahrzunehmen Arbeit mit hochangespannten Klient:innen z.B. mit Menschen mit Borderline Überregulierte und unterregulierte Jugendliche: wie äußert sich das im Verhalten Anspannungskurven und Skalierungsmodelle als Hilfsmittel zur Abwägung von Handlungsoptionen Skills: Welcher Skill ist in welcher Situation sinnvoll? Körperempfindungen, Gefühle, Gedanken wahrnehmen lernen Dialektische Haltung Fallbeispiele: Wo sehe ich das alles in mir/ in einem:r schwierigen Klientin:inModul 3 :: 16.01.2027 + 17.01.2027Wie geht Begegnung, wie „Vergegnung“. Das Model der „Schemawippe“ Was ist Spielebene/Motivebene Sympathie/Antipathie/Empathie Die Dimensionen von Begegnung Tragekraft und Zentrum Stimmige Verantwortungsverteilung: Das Model der Schemawippe Das Konzept der Persönlichkeitsentwicklungsstörung (PES) Fallbeispiele: PES Borderline oder andere PESModul 4 :: 05.03.2027 + 06.03.2027Konfliktlehre Konflikte als BegegnungsverhindererWesen eines Konfliktes: Was passiert in mir und meinem Gegenüber Verknüpfung mit Schematherapie/Grundbedürfnissen/Schemawippe/Achtsamkeit Mut zu konfrontieren Gewaltfreie Kommunikation: hin zum empathischen Selbst in mir und dem Gegenüber Alte Konfliktmuster verändern, neue Handlungsoptionen dazugewinnen Rollenspiele aus der PraxisModul 5 :: 09.04.2027 + 10.04.2027Hochsensibilität und TraumaUmgang mit Menschen, denen die Welt zu viel wirdEinführung in das Konzept der HochsensibilitätEinführung in das TraumakonzeptBessere Wahrnehmung von Grenzen und RäumenSichere Atmosphären schaffenFallbeispiele Trauma/Hochsensibilität aus der PraxisModul 6 :: 28.05.2027 + 29.05.2027Wie bringe ich das alles zusammenRaum für offen Fragen & Integration 4 Haltungen in der Beziehungsgestaltung: Wie kann ich fördern, fordern, entdecken und begrenzen gleichzeitig? Konstitution/Typus/Temperament/PersönlichkeitPsychogramm der Pubertät
FinanzierungDie Gesamtkosten der Fortbildung betragen 1950 Euro. Diese können bei Bedarf in Raten bezahlt werden. Bei Fragen zur Finanzierung, können Sie uns gerne eine Mail schreiben: info[at]maeander-akademie.de
Module & Inhalte
Fortbildung
Umgang mit Polaritäten in
der
pädagogisch-therapeut-
ischen Beziehung
Was: 6-monatige Fortbildung in 6 Modulen a 2 Tagen Für wen: Erzieher:innen, Sozialarbeiter:innen, Therapeut:innen, Pädagog:innen und andere Menschen, die mit Jugendlichen in sozialen/ helfenden Berufen arbeitenWo:In Seminarräumen in Potsdam, das letzte Seminar findet in der TWG der Mäander Jugendhilfe stattMethodik: Inputs, Gruppenarbeit, Selbsterfahrung, Fallbesprechungen, Rollenspiele, Hausaufgaben, HandoutAnmeldung
Inhalt
BeziehungsgestaltungistderKernunserer pädagogisch-therapeutischenHaltung.Beziehungzu krisenhaftenJugendlichenundzumirselbst.Wie gelingtaberBegegnungmitMenschen,deren VerletzungenundTraumatasichgenauhierzeigen:In derBeziehungzuAnderen?ImMittelpunktder FortbildungstehtdasVerständnisfürdie verschiedenenAnteileundBedürfnissederjungen Menschen,welcheaufdenerstenBlickoftnicht zueinanderzupassenscheinen,welchesichals ExtremeimVerhaltenzeigenundinunshelfenden PersonenstarkeinnereReaktionenhervorrufen können.WirwolleneineSensorikentwickeln,umzu erkennenwelcherAnteilinwelcherSituation angesprochen werden sollte und wie das möglich ist.
Was passiert in mir, wenn ich Krisen begleite? Wie kann ich trennen, was zu mir gehört und was nicht? Wie zeigen sich Persönlichkeitsstörungen in Beziehungen und wie kann ich damit umgehen? Wie zeigen sich Traumata und Hochsensibilität in Beziehungen und was braucht es für einen sicheren Beziehungsaufbau? Wie gehe ich in Beziehung und mit welchem Verhalten in meiner Arbeit verhindere ich gerade, dass ich in Beziehung komme? Wie kann ich überhaupt spüren, ob ich tatsächlich in Beziehung bin? Wie kann ich für Verhaltensweisen gleichzeitig Verständnis vermitteln und dennoch klar begrenzen? Wie kann ich anderen helfen in Beziehung zu sich zu kommen? Wie komme ich in Beziehung zu mir? Wie können Konflikte positiv für Entwicklungsschritte genutzt werden? Wie kann ich immer sensibler in meiner Wahrnehmung für Andere werden und mich gleichzeitig vor dem Ausbrennen schützen? Was ist das Potential in einem Menschen? Wie kann ich es wahrnehmen und fördern? Modul 1 :: 06.11.2026 + 07.11.2026Ich bin viele und doch bin ICH : Wie meine Vergangenheit meine Gegenwart beeinflusstWarum ein pädagogisches Teilemodel Sinn macht Was ist Schemapädagogik?Schemata und Anteile GrundbedürfnisseSchemata und Anteile in mirSchemata und Anteile in meinem:r schwierigsten Klienten:inFallbeispiele/Rollenspiele: eine:n schwierige:n Klienten:in mitbringenModul 2 :: 04.12.2026. + 05.12.2026Achtsamkeit für mich und den:die andere:n Wie ich die Fähigkeit entwickle bewusst Gefühle und Gedanken wahrzunehmen Arbeit mit hochangespannten Klient:innen z.B. mit Menschen mit Borderline Überregulierte und unterregulierte Jugendliche: wie äußert sich das im Verhalten Anspannungskurven und Skalierungsmodelle als Hilfsmittel zur Abwägung von Handlungsoptionen Skills: Welcher Skill ist in welcher Situation sinnvoll? Körperempfindungen, Gefühle, Gedanken wahrnehmen lernen Dialektische Haltung Fallbeispiele: Wo sehe ich das alles in mir/ in einem:r schwierigen Klientin:inModul 3 :: 16.01.2027 + 17.01.2027Wie geht Begegnung, wie „Vergegnung“. Das Model der „Schemawippe“ Was ist Spielebene/Motivebene Sympathie/Antipathie/Empathie Die Dimensionen von Begegnung Tragekraft und Zentrum Stimmige Verantwortungsverteilung: Das Model der Schemawippe Das Konzept der Persönlichkeitsentwicklungsstörung (PES) Fallbeispiele: PES Borderline oder andere PESModul 4 :: 05.03.2027 + 06.03.2027Konfliktlehre Konflikte als BegegnungsverhindererWesen eines Konfliktes: Was passiert in mir und meinem Gegenüber Verknüpfung mit Schematherapie/Grundbedürfnissen/Schemawippe/Achtsamkeit Mut zu konfrontieren Gewaltfreie Kommunikation: hin zum empathischen Selbst in mir und dem Gegenüber Alte Konfliktmuster verändern, neue Handlungsoptionen dazugewinnen Rollenspiele aus der PraxisModul 5 :: 09.04.2027 + 10.04.2027Hochsensibilität und TraumaUmgang mit Menschen, denen die Welt zu viel wirdEinführung in das Konzept der HochsensibilitätEinführung in das TraumakonzeptBessere Wahrnehmung von Grenzen und RäumenSichere Atmosphären schaffenFallbeispiele Trauma/Hochsensibilität aus der PraxisModul 6 :: 28.05.2027 + 29.05.2027Wie bringe ich das alles zusammenRaum für offen Fragen & Integration 4 Haltungen in der Beziehungsgestaltung: Wie kann ich fördern, fordern, entdecken und begrenzen gleichzeitig? Konstitution/Typus/Temperament/PersönlichkeitPsychogramm der Pubertät